Bei dem zur Prüfung vorgelegten Produkt handelt es sich um gebrannte Hochlochziegel aus Tonwerkstoffen zum Erstellen tragender Wandscheiben mit unterschiedlicher Lochung und verschiedenen Steinformaten nach DIN 1053 bzw. bauaufsichtlicher Zulassung. Je nach Anforderungen können die Tonziegel in der Lochung mit Mineralfaserdämmstoff verfüllt werden, um die bauphysikalischen Eigenschaften der daraus hergestellten Wandflächen zu verbessern.
Dadurch können zweischalige Systeme vermieden werden, um die Vorteile der monolithischen Ziegelbauweise auszunutzen. Die Anforderungen der aktuellen EnEV an Hintermauerziegel sind damit zu erfüllen.
Die Ziegel sind zur Verklebung mit mörtelfreier Stoßfugenverzahnung durch ein geeignetes Dünnbettmörtelsystem mit entsprechenden Ergänzungsformaten vorgesehen.
Die Ziegel werden in unterschiedlichen Rohdichte- und Festigkeitsklassen hergestellt.
Die Ergebnisse für die verwendbaren Mörtel sowie der Dämmstofffüllung des Mauerwerks sind in separaten Gutachten ausgeführt. Die Untersuchungsergebnisse gelten für alle aus dem geprüften Ausgangsmaterial hergestellten Mauerwerksziegel dieses Ziegelwerkes. Die weiteren Untersuchungen beziehen sich ausschließlich auf vorgenannte Werkstoffe und die daraus hergestellten Produkte.
Nähere technische Angaben zu den möglichen Kombinationen aus Mauerwerksziegeln, Dämmstofffüllung und Mörtelfuge ergeben sich aus den zugehörigen bauaufsichtlichen Zulassungen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).
Bei den zur Prüfung vorgelegten Produkten handelt es sich um werkseitig hergestellte Wandtafelelemente aus Zement und Phonolith und zum Teil aus keramischen Blähtonkugeln für Anwendungen in den Bereichen des Bauwesens.
Mit den Spezifikationen:
LAC 2 0,55
LAC 4 0,8
LAC 6 1,2
LAC 8 1,4
LAC 12 1,8
LAC 20 2,0
Bei den zur Prüfung vorgelegten Produkten handelt es sich um eine mehrschichtigen Wandaufbau in Holztafelbauweise nach DIN 1052 für Anwendungen in den Bereichen des Bauwesens.
Für jedes Projekt werden bauphysikalische Berechnung des gesamten Baukörpers inkl. Wärmeschutznachweis nach neuester Wärmeschutzverordnung und Dampfdiffusionsberechnungen aufgestellt. Alle Bauwerke werden in ökologischer Holzrahmenbauweise nach den Maßgaben der DIN 1052 ausgeführt und nur mit konstruktivem Holzschutz nach DIN 68800 bzw. nach EN 350, also ohne chemischen Holzschutz ausgeführt.
Aufbau der geprüften Außenwand von außen nach innen:
Putzsystem mit Silikonharz-Bindemittel
Holzfaserplatte als Putzträger des Wärmedämmverbundsystems
Stielwerk der Wandtafel aus KVH (Konstruktionsvollholz)
Wärmedämmung zwischen dem Stielwerk aus Mineralfaserdämmstoff
Holzwerkstoffplatte OSB als innere aussteifende Beplankung
Dampfbremspapier
Mineralfaserdämmstoff
Holz Stiele KVH (Konstruktionsvollholz)
Holzwerkstoffplatte OSB
Gipskartonplatte als raumwandabschließender Trockenputz
Bei dem zur Prüfung vorgelegten Produkt handelt es sich um Metalldeckensysteme für Anwendungen in den Bereichen des Innenausbaus, im speziellen für den Ausbau von Kühldeckensystemen. Der Rahmen des Metalldeckensystems besteht aus elektrolytisch verzinktem Stahlband nach DIN EN 10152, 2008-01 mit einer Materialstärke von 0,5 bis 1,0 mm. Die Abmessungen betragen l / b = 600 – 3000 mm / 250 – 1250 mm. Die Oberflächenausführung erfolgt als Pulverbeschichtung nach Maßgabe der Kundenanforderungen. Zur Verbesserung der akustischen Eigenschaften ist das thermisch eingebügelte schwarze Akustikvlies „Geipel®SoundExcellent Air-Clean“ eingebracht. Werkseitig befinden sind auf der Rückseite thermisch eingepresste Aluminium- Kupfer Register aus 10 x 0,6 mm Kupferrohr und einem 76 mm breiten Aluminium Wärmeleitprofil. Die Anzahl der Rohrreihen sind abhängig von der Metall Kassettenbreite und nach Maßgabe der Kundenanforderungen.
Bei den zur Nachprüfung vorgelegten Produkten Rigidur Fugenkleber DISPERSION und Estrichkleber DISPERSION handelt es sich um lösemittelfreie Fugenkleber für Rigidur Gipsfaserplatten.
Der Anwendungsbereich liegt in der Fugenverklebung von Rigidur Gipsfaserplatten im Trockenbau und in Verbindung mit Rigidur H Gipsfaserplatten im Holzrahmen- und Fertighausbau.
Bei dem Klebstoff handelt es sich um einen modifizierten PVAC (Polyvinylacetat) Klebstoff in wässriger Dispersion.
Bei den zur Prüfung vorgelegten Produkten handelt es sich um die verschiedenen Komponenten von Speicheröfen aus finnischem Speckstein (geologische Bezeichnung: Steatit). Steatit besteht zu 40 bis 50 % jeweils aus Talk und Magnesit und zu 5 bis 10 % aus Chlorit. Dieser Naturstein hat deutlich bessere technische Eigenschaften als industriell produzierte Schamotte und ist daher als Ofenbaustein sehr gut geeignet. Das Funktionsprinzip dieser Specksteinöfen basiert auf der Grundofenbauweise. Dabei werden ein gemauerter Feuerungsraum und ein Zugsystem eingesetzt. Das Zugsystem wirkt dabei im Gegenstromprinzip. Dadurch findet eine effiziente Nutzung der erzeugten Energie im Feuerungsprozess statt. Die ausgeführte Konstruktion eines solchen Ofens besteht werkstofftechnisch im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:
- Der eigentliche Specksteinplattenwerkstoff
- Wasserglas als Bindemittel (aus dem Schmelzfluss erstarrte glasige Kalium- und Natriumsilicate)
- Mineralwolle zur thermischen Isolierung
- Ofenschnüre zur Abdichtung beweglicher Teile
Bei den zur Prüfung vorgelegten Produkten handelt es sich um textile Oberflächenbeschichtungen auf der Basis natürlicher Faserstoffe für Anwendungen in den Bereichen des Innenausbaus, die unter folgenden Bezeichnungen im Handel sind:
Bamboo, Bon, Chow, Donau, Harumi, Kana, Kanmuri, Karin, Keiwall, Legera, Main, Nara, Nami, Naniwa, Pearl, Picasso, Prestige, Reika, Rindo, Royal, Sakai, Sakura, Seto, Silva, Vistula, Vita, Wave, You, Multicolor, Iroko, Dipi.
Die Flüssigtapete wird in unterschiedlichen Materialmischungen und Farbzusammensetzungen hergestellt. Diese werden mit Wasser örtlich vermengt und in handwerklicher Ausführung auf Wand- und Deckenflächen aufgebracht. Der beiliegende Kleister ist nicht Bestandteil der Prüfung.
Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich auf alle hergestellten Oberflächenausführungen.
Die Einsatzbereiche entsprechen denen üblicher Wandtapeten. Das Material trägt zur Verbesserung der Raumakustik bei. Geeignet ist diese Form der Wandbeschichtung bei Objekten, die nach baubiologischen Aspekten errichtet werden sollen, da der Hauptbestandteil aus natürlichen Fasern besteht. Es können je nach Ausführung künstliche Fasern beigemischt sein um bestimmte Effekte zu erzielen.
Das Material setzt sich aus einem Gemisch von Baumwollfasern, Cellulose und Textilfasern zusammen.
Die Beschichtungen sind auf allen tragfähigen Untergründen wie z.B. Gipsputz, Zementputz, Holzwerkstoffplatten, Gipsplatten, vorbeschichteten Oberflächen u.a. möglich. Die Beschichtungen können zwar auf Rohputz aufgetragen werden, eine Grundierung der Flächen ist aber stets zu empfehlen. Bei Renovierungsanstrichen ist im Einzelfalle die Tragfähigkeit des Untergrundes sicherzustellen. Geeignete Produkte wie z.B. Primer oder Isolieranstriche sind beim Hersteller anzufragen.
Bei den zur Prüfung vorgelegten Produkten handelt es sich um Brettschichtholz aus mindestens 4 faserparallel verklebten Brettlamellen aus Nadelholz. Daraus ergeben sich stabförmige Biegeträger zum Einsatz im konstruktiven Holzbau. Die Herstellung von Brettschichtholz ist normativ geregelt nach EN 336 und EN 14080 sowie nach DIN 1052. CE Zertifizierung (EG Konformitätszertifikat 1359 – CPD – 0150). Die eingesetzte Nadelholzschnittware ist PEFC zertifiziert und wird technisch auf eine Holzfeuchte von 12 ± 2 % getrocknet. Die Lamellen werden maschinell und visuell in die erforderlichen Festigkeitsklassen GL 24 bis GL 32 sortiert. Bei dem verwendeten Klebstoff handelt es sich um eine MUF Klebstofftyp I nach EN 301 mit Zulassung für die Verleimung tragender Holzbauteile im Innen- und Außenbereich.
Bei den zur Prüfung vorgelegten Produkten handelt es sich um Kanthölzer aus 2 bis 4 faserparallel verklebten Brettlamellen aus Nadelholz. Daraus ergeben sich stabförmige Biegeträger zum Einsatz im konstruktiven Holzbau in den Nutzungsklassen 1 und 2 nach EN 386 ohne klimatische Wechselbeanspruchung wie z.B. im gesamten Innenbereich oder unter Dach. Die eingesetzte Nadelholzschnittware ist PEFC zertifiziert und wird technisch auf eine Holzfeuchte von 12 ± 2 % getrocknet. Die Brettlamellen werden visuell in die erforderliche Festigkeitsklasse C 24 sortiert. Die verwendeten Lamellenstärken betragen zwischen 40 und 70 mm. Die Trägerhöhen werden in 2 cm Abstufungen von 8 – 26 cm ausgeführt. Die Kanthölzer werden in den beiden Sortimenten Industriequalität und Standardqualität angeboten. Bei dem verwendeten Klebstoff handelt es sich um eine MUF Klebstofftyp I nach EN 301 mit Zulassung für die Verleimung tragender Holzbauteile im Innen- und Außenbereich.
Bei dem zur Prüfung vorgelegten Produkt handelt es sich um zementgebundene Holzspanplatten nach EN 634 für vielseitige Anwendungen im Bauwesen bei hohen Anforderungen an Feuchteresistenz, Brand- und Schallschutz. Für den Werkstoff liegt auch eine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Institutes für Bautechnik DIBt mit der Nr. Z-9.1-285 vor. Die Herstellung erfolgt aus Nadelholzspänen und Portlandzement mit Mineralisierungsstoffen und Wasser. In einem speziellen Verfahren werden die Stoffe gemischt, gestreut und mit hohem Druck verdichtet. Nach Reifelagerung und Klimatisierung erfolgt der Formatzuschnitt. Die Lieferung erfolgt mit geschliffenen oder ungeschliffenen Oberflächen nach Maßgabe des Auftraggebers. Die Kantenausführung erfolgt mit Stufenfalz, Nut und Feder, Rundnut und Rundfeder oder umlaufend genutet zur Aufnahme von Fremdfedern nach Maßgabe des Auftraggebers. Der Werkstoff ist witterungsbeständig, frostsicher, verrottungsfest und beständig gegen Chemikalien. Die Verwendung ist praktisch auf keinen Bereich des Bauwesens begrenzt. Zementgebundene Spanplatten können ohne Einschränkung in jeder Einbausituation bis Gebrauchsklasse 3 nach DIN 68800 verbracht werden. Bedingt durch die hohe Alkalität von pH 11 – 13 ist eine gute biozide Resistenz ohne zusätzliche Behandlung gewährleistet.