Bei dem zur Prüfung vorgelegten Produkt handelt es sich um eine Bauplatte aus Vermiculit, die für den vorbeugenden technischen Brandschutz in den Bereichen des Bauwesens eingesetzt wird. Die Herstellung erfolgt durch eine in der Natur vorkommende Form von Glimmerschiefer. Dabei handelt es sich um ein Eisen- Aluminium- Magnesium- Silikat, das zur Gruppe der Glimmerminerale gehört. Dieser hat zwischen den einzelnen Schichten kristallines Wasser angereichert. Durch schockartige Erhitzung (Exfoliation) wird das kristalline Wasser aus den einzelnen Schichten (durch den entstehenden Dampfdruck) getrieben. Dadurch entsteht der granulatartige Werkstoff, der sich um das 15 bis 20 -fache seines ursprünglichen Volumens wie ein akkordeonähnliches Gebilde wurmartig formt. Durch den Exfoliationsvorgang wird der produzierte Werkstoff steril, bakterien- und keimfrei. Nach diesem Vorgang besteht das Granulat aus Millionen kleinster eingeschlossener Luftzellen, denen das Material die guten Isoliereigenschaften und das geringe Schüttgewicht verdankt. Das expandierte Vermiculit wird in einem Heißpressverfahren mit anorganischen Bindemitteln zu einem Plattenwerkstoff verpresst. Die Verarbeitung der Platten erfolgt analog zu der von Holzwerkstoffplatten über spanende und schneidende Trennverfahren sowie durch das Verarbeiten von Klammern, Nägeln oder Schrauben oder durch das Verkleben der Platten mit dem Untergrund.

Bei dem zur Prüfung vorgelegten Produkt handelt es sich um Gipsplatten nach DIN 18180 bzw. DIN EN 520, deren Flächen und Längskanten mit einem festhaftenden Spezialkarton ummantelt sind. Die Verwendung von Gipsplatten erfolgt universell in allen Bereichen des Trockenbaus. Die Platten sind je nach Spezifikation zum universellen Einsatz als Bau-, Feuerschutz und Feuchtraumplatte vorgesehen. Die Platten sind bzgl. des Brandverhaltens der Klasse A2-s1, d0 (B) zugeordnet (Nichtbrennbar nach Bauregelliste A Teil 1, Anlage 0.2.2; 2004/1). Konstruktionen aus Gipsplatten können hohe schallschutztechnische und/oder brandschutztechnische Anforderungen erfüllen. Dies ist abhängig von der konstruktiven Anordnung der Platten sowie dem verwendeten Dämmmaterial. Der Hersteller stellt den Verarbeitern dazu eine Vielfalt konstruktiver Hilfestellungen zur Verfügung. Gipsplatten bestehen aus einem Verbund zwischen dem Gipskern, mit dem die Plattendicke variiert werden kann, und einer beidseitigen Kartonage, die in festem Verbund mit dem Gipskern steht. Die Kartonage der Oberfläche nimmt bei Belastung die entstehenden Zugkräfte auf, während der Gipskern für die Ausbildung von Druck- und Schubfestigkeit verantwortlich ist. Die Platten können einfach bearbeitet werden durch Anritzen und anschließendes Aufbrechen der entstehenden Plattenkante. Die Befestigung kann durch mechanische Verbindungsmittel wie Schrauben, Nageln, Klammern oder Kleben erfolgen.

Bei den zur Prüfung vorgelegten Produkten Rigidur L, Rigidur H, Rigidur HSDhandelt es sich um Gipsfaserplatten nach DIN EN 15283-2. Die Platten werden aus den Bestandteilen Gips, Altpapierfasern, Perlit und Stellmitteln nach dem „halbtrockenen Schenk- Plattenpressverfahren“ hergestellt. Durch die vorwiegend mineralische Zusammensetzung und dem daraus resultierenden günstigen Brandverhalten gehören alle Rigidur Gipsfaserplatten zur Baustoffklasse A nach EN 13501-1.

Bei dem zur Prüfung vorgelegten Produkt handelt es sich um ein mineralisches Granulat geringer Rohdichte vorwiegend für Anwendungen in den Bereichen des Bauwesens.

Bei den zur Prüfung vorgelegten Produkten handelt es sich um Gipsplatten nach DIN 18180 bzw. DIN EN 520, deren Flächen und Längskanten mit einem festhaftenden Spezialkarton ummantelt sind.

Die Verwendung von Gipsplatten erfolgt universell in allen Bereichen des Trockenbaus. Die Platten sind je nach Spezifikation zum universellen Einsatz als Bau-, Feuerschutz und Feuchtraumplatte vorgesehen. Die Platten sind bzgl. des Brandverhaltens der Klasse A2-s1,d0 (B) zugeordnet (Nichtbrennbar nach Bauregelliste A Teil 1, Anlage 0.2.2; 2004/1).

Bei dem zur Prüfung vorgelegtem Produkt handelt es sich um um eine multifunktionale Bauplatte aus leichtem Kalziumsilikat mit allgemeiner bauaufsichtlichen Zulassung Z-23.11-1261.

Ihre bauphysikalischen Eigenschaften ermöglichen die Herstellung von Innendämmung auf der Warmseite stilvoller oder denkmalgeschützter Gebäude, die Sanierung tauwasserdurchnässter Wände sowie die rasche Bauwerkstrockenlegung als Sekundärmaßnahme infolge aufsteigender Feuchtigkeit.

Die Herstellung der Platte erfolgt aus zellstoffarmiertem Kalziumsilikat. Das Kalziumsilikat wird synthetisch hergestellt aus Quarzsand und Kalk. Diese beiden Rohstoffe, mit Wasser vermischt, werden in Autoklaven dampfgehärtet. Kalziumsilikat ist ein Salz der Kieselsäure und somit nicht wasserlöslich, anorganisch sowie ein Bindemittel von hoher Alkalität. In einer chemischen Reaktion entstehen aus Kalk und der aus Quarz und Wasser hergestellten Kieselsäure Kalziumsilikat und Wasser.

Eine wesentliche Besonderheit dieses Plattenwerkstoffes besteht in der hohen Wasseraufnahmekapazität in Verbindung mit hoher Alkalität (pH von 9 – 11) die eine biozide Ausrüstung des Werkstoffes erübrigt.

Bei dem zur Prüfung vorgelegten Produkt handelt es sich um eine homogene Calciumsulfat-platte für unterschiedliche Anwendungsbereiche im Innenausbau. Das Produkt besteht im Wesentlichen aus Gips und Zellulosefasern. Abmessungen und Dichte der Platte sind variabel.

Durch das Auflösen von Altpapier in Wasser wird die sogenannte Pulpe hergestellt. Bei diesem nassen Aufschluss werden die Zellulosefasern im Wasser vereinzelt und nicht erwünschte Fremdstoffe abgetrennt.

Durch Vermischen von Gips (Calciumsulfat- Halbhydrat), Pulpe und Additiven wird eine Mischung erzeugt, die maschinell dehydriert, verdichtet und auf Plattenformat gepresst wird.

Die Umwandlung des Gipses erfolgt dabei im Autoklaven oder Drehrohrofen.

Im Bindemittel befinden sich maximal 5 % Nebenbestandteile zumeist in Form von Calcit.

Nach dem Abbinden der Platte erfolgt Trocknung, Schleifen und Zuschnitt auf das Endformat der Platten. Die Zugabe weiterer Bindemittel ist nicht erforderlich.

Durch die vorwiegend mineralische Zusammensetzung und dem daraus resultierenden günstigen Brandverhalten ist der Plattenwerkstoff der Baustoffklasse A1 nach EN 13501 zuzuordnen.

Der Energieaufwand zur Herstellung der Plattenware ist im Gegensatz zu vergleichbaren Werkstoffen gering.

Bei dem zur Prüfung vorgelegten Produkt handelt es sich um Formteile aus zementbasiertem Faserverbundwerkstoff für Anwendungen in den Bereichen des Bauwesens wie z.B. Terrassen, Balkone, Garagen, Gehwege, Sportanlagen, Hauseinfahrten, Werkstätten, Fußgängerzonen und ähnlichen Flächen. Sie dienen der Oberflächenwasserführung und Entwässerung auf vorgenannten Bereichen.

Der Verbundwerkstoff besteht aus einer Mischung von Fasern, Zement und Zuschlagstoffen. Durch das Verfahren wird die Herstellung von dünnwandigen und leichten Querschnitten mit hohen Festigkeiten und Steifigkeit ermöglicht.

Bei dem Faseranteil handelt es sich um geschnittene alkaliresistente Glasfasern aus zirkonoxydhaltigem Glas.

Die Produkte unterscheiden sich lediglich in der Ausführung der Abdeckungsvarianten aus Formblechen. Diese werden je nach Ausführung aus verzinkten Baustahl, Gusseisen oder Edelstahl 1.4301 V2A hergestellt.

Alle Untersuchungsergebnisse sind für nachstehende Produkte zusammengefasst:

Filcoten HPC self, light, tec, pro, parkline, one, green, city

Filcoten HPC Kabeltröge

Filcoten HPC K20-Einlaufkasten

Filcoten HPC spot

Filcoten HPC step

Bei den zur Prüfung vorgelegten Produkten handelt es sich um ein bruchkornfreies feinporiges Rundkorngranulat auf Altglasbasis, vorwiegend für Anwendungen in den Bereichen des Bauwesens.

Das Material wird in verschiedenen Korngrößen von 0,1 bis 16 mm Korndurchmesser hergestellt. Die Herstellung erfolgt durch Expandieren bei ca. 900 °C. Nach dem Kühlen wird das Material gesiebt und nach Korngrößen sortiert.

Das Material findet in allen Bereichen Verwendung, bei denen hohe Druckfestigkeit in Verbindung mit niedriger Rohdichte und geringer Wärmeleitung erforderlich ist. Damit eignet sich das Material im Bauwesen, insb. als Zuschlag für leichte mineralische Vollwerkstoffe und als Dämmschüttung.

Auch in der Kunststofftechnik wird das Material vielfältig eingesetzt.

Das Material ist nicht brennbar und frei von organischen Bestandteilen.

Die Verarbeitung mit hydraulischen und chemischen Bindemitteln ist nicht problembehaftet. Das Material ist säure- und laugenfest. Die Wasseraufnahmefähigkeit des Materials ist äußerst gering.

Die nachstehenden Untersuchungsergebnisse beziehen sich auf alle ausgeführten Korngrößen, da sich das Herstellungsverfahren unverändert darstellt, unabhängig von Schüttgewicht, Rohdichte oder Korngröße.

Durch den relativ hohen pH-Wert zwischen 9 und 12 besitzt das Material eine hohe Schimmelbeständigkeit. Deshalb erübrigt sich bei Anwendungen in feuchtigkeitsdisponierten Bereichen eine biozide und/oder fungizide Ausrüstung.

Bei dem zur Prüfung vorgelegten Produkt handelt es sich um ein anorganisches reinmineralisches Eisen-Aluminium-Magnesium-Silikat aus der Gruppe der Glimmerminerale für Anwendungen in den Bereichen des Bauwesens. Der Werkstoff liegt uns in Granulatform vor. Die Herstellung erfolgt durch eine in der Natur vorkommende Form von Glimmerschiefer. Dieser hat zwischen den einzelnen Schichten kristallines Wasser angereichert. Durch schockartige Erhitzung (Exfoliation) wird das kristalline Wasser aus den einzelnen Schichten durch den entstehenden Dampfdruck getrieben. Aus diesem Prozess entsteht der granulatartige Werkstoff, der sich um das bis zu 20 -fache seines ursprünglichen Volumens, wie ein akkordeonähnliches Gebilde wurmartig ausformt. Durch den Exfoliationsvorgang wird der produzierte Werkstoff steril, bakterien- und keimfrei. Nach diesem Vorgang besteht das Granulat aus Millionen kleinster eingeschlossener Luftzellen, denen das Material die guten Isoliereigenschaften und das außerordentlich geringe Schüttgewicht verdankt. Durch die reinmineralische Zusammensetzung und dem daraus resultierenden günstigen Brandverhalten ist der Werkstoff der Baustoffklasse A1 nach DIN EN 13501 zuzuordnen. Eine Unterteilung ist nicht notwendig, da im Brandfall weder Rauchentwicklung noch Abtropfen oder Abfallen möglich ist. Die vorwiegende Verwendung erfolgt im Bauwesen als Schüttung für Kehlbalkenlagen, Dachböden, Gewölbedecken, Dachsparren, Lagerholzunterkonstruktion auf Betondecken sowie andere Anwendungen. Der Werkstoff kann mit verschiedenen Bindemitteln wie z.B. Kalk, Ton, Gips, Lehm, Zement, Harz, Wachs usw. gemischt werden um die Produkteigenschaften an die Einbausituation anzupassen.